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Die Geschichte der Mühle, die Geschichte vom ligurischen Olivenöl

Die Ölmühle San Martino ist eine antike, familiengeführte Ölmühle, die hochwertiges Olivenöl aus Taggiasca-Oliven produziert, die nach einer langsamen und traditionellen Methode in den Olivenhainen und im historischen Gebäude von Dolcedo, im Landesinneren von Imperia, geerntet und verarbeitet werden.

Die Geschichte der alten Ölmühle und des wertvollen Olivenöls von Ligurien gehen seit ewig zeitgleich mit der bäuerlichen Tradition, die ein fester Bestandteil der Riviera di Ponente ist.

Es war das Jahr 1932, als die Ölmühle San Martino von den Urgroßeltern der heutigen Besitzer, Maurizio und Claudio, gekauft wurde: diese Familie hatte bereits Erfahrung in der Ölproduktion. Die Urgroßeltern reisten von Chiusavecchia, in der Nähe von Impero, nach Dolcedo, im Prino-Tal um dort den Besitz der Mühle zu ergreifen. Die Ölmühle San Martino, ein historisches Gebäude in der Gegend, war bereits damals aktiv und produzierte Qualitätsöl für die verschiedenen Kunden im Tal und darüber hinaus. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Oberhand der Mühle gewechselt; sie blieb jedoch immer im Besitz der Familie: Die Großtante Vincenza, kümmerte sich alleine für lange Zeit um die Produktion von Öl und anderen Produkten.

Nun haben Maurizio und Claudio, Erben der antiken Ölmahl-Aktivität, beschlossen, die bereits bestehende Produktion in der typischen ligurischen Ölmühle zu übernehmen und weiterzuführen. Die beiden jungen Brüder wollten nicht die lange Familientradition unterbrechen und haben sich dazu entschlossen, sich ganz auf die langsame und sorgfältige Produktion zu konzentrieren. Somit ist es ihnen gelungen, eine wertvollen Kollektion von Produkten, die mit Qualitätsolivenöl und Taggiasca-Oliven verbunden sind, auf den Markt zu bringen. .

Dank der Entscheidung, die Produktion unverändert zu lassen, kann die alte Familienölmühle immer noch den Namen der ersten „Kaltpressung“ von Oliventragen. Bei dieser jahrhundertealten Methode der Ölgewinnung, werden die Oliven mit zwei Granitmahlsteinen gepresst, die durch das Rad einer Wassermühle angetrieben werden. Jetzt wurden die zwei Granitmahlsteine durch Elektrizität ersetzt. Die nachfolgende Extraktion von Öl erfolgt durch eine hydraulische Presse, die das Olivenfleisch zerdrückt. Dafür wird kein Wasser mehr benötigt. Dies passiert innerhalb der charakteristischen „Sportini“. Die traditionelle Produktion wird von der Wiedererlangung von Land und Getreide begleitet. Dank der Aufwertung einiger Hektar von Familien -Olivenhaine, die für langer Zeit nicht bewirtschaftet wurden und nun wieder aktiv sind.

Die D.O.P. und die Verbindung mit dem Territorium

In Übereinstimmung mit der D.O.P.-Zertifizierung der ligurischen Küste für die Herstellung der feinsten Öle, ist die gesamte Produktion und die Initiative des Aufschwungs eng mit dem Gebiet verbunden: Die Ölmühle San Martino, in Dolcedo, befindet sich am Ufer des Flusses Rio dei Boschi, durch dem sie in Vergangenheit die treibende Kraft gefunden hat und somit ein wichtiger Bestandteil der Geschichte der Ölproduktion, Taggiasca – und Produkte aus dem ligurischen Hinterlandist. Ihr Leben ist mit dem von Dolcedo und seinen alten Dörfern verbunden und der Name selbst stammt von der kleinen Kapelle San Martino, die heute noch besucht werden kann.

Die Produktion von Öl und Oliven ist mit der Geschichte von Dolcedo und den umliegenden Tälern verbunden, wo die Wurzeln der Ölmahl-Tradition bis ins elfte Jahrhundert gelangen. Die Benediktinermönche der Kirche von San Tommaso haben die Oliven- Kultur mit sich gebracht und in der Gegend verbreitet. Heute, nach fast tausend Jahren, sind die Olivenbäume immer noch erhalten und beschenken durch Ihre Frucht die Glücklichen mit Körper, Geist und Gaumen.

Die Taggiasca und das ligurische Olivenöl

Das Gebiet von Dolcedo und den umliegenden Tälern hinter Imperia ist für die Herstellung der köstlichen und kostbaren Olivensorte Taggiasca berühmt. Der Name Taggiasca stammt von der Stadt Taggia, wo diese Sorte erstmals im elften Jahrhundert von den Mönchen von San Colombano, von der Klosterinsel Lerino, angepflanzt wurde. Die Früchte reifen gegen Ende Januar, haben einen hohen Ertrag und produzieren ein sehr feines Olivenöl, mit einer charakteristischen gelben Farbe, sind leicht fruchtig mit einem definitiven süßen Geschmack. Nicht nur das: Die organoleptischen Eigenschaften dieser Sorte machen sie so appetitlich, dass sie auch in Öl oder in einfachem Salzwasser konsumiert werden können.

Die heutige Ölmühle San Martino

Heute verarbeitet und produziert die Ölmühle San Martino eigene Taggiasche Oliven und lokale Oliven aus etwa 1000 Pflanzen in Dolcedo und weitere 1000 in der Gegend von Andora. Dazu kommt das historische Gebäude der alten Ölmühle (das man mit einer Führung besichtigen kann). Dieses dient der Ölproduktion und wird teilweise als Bauernhaus genutzt. Außerdem beinhaltet die Mühle auch einen Gemüsegarten, aus dem die ligurischen Köstlichkeiten geerntet werden. Diese finden Sie in unserem E-Shop oder direkt auf unserem Hof.

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